Bei diesem frühen Selbstporträt ging es mir nicht um eine fotorealistische Wiedergabe meines Gesichts, sondern vielmehr darum, die innere und äußere Umgebung meines damaligen Ateliers zu verewigen. Hinter mir der Schrank, in dem ich Malkartons, Zeichenblöcke, Malutensilien und Malerkittel aufbewahrte, an dessen Tür eine Postkarte mit einem Van-Gogh-Motiv, die Zeichnung einer Sonnenblume – meiner Lieblingsblume –, die mein damals neunjähriger Sohn für mich gemalt hat, und ein Foto eines globistischen Gemäldes – „ROT“, 100 x 80 cm, Öl auf Leinwand –, aus dem Jahr 2003 klebten. Auf dem Farbenregal vor dem Fenster steht der Krug mit meinen Pinseln, Bleistift und Farbtuben.

